Medizin in neuem Licht:
Philips hat spezielle Beleuchtungskonzepte für Diagnostikräume entwickelt –
entspannendes Ambiente soll Patienten Angst vor Untersuchungen nehmen
Das Argument ist einleuchtend: Licht nimmt Angst! Nicht nur vor bösen Geistern im dunklen Kinderzimmer, sondern mehr und mehr auch in der medizinischen Diagnostik. Stimmungsvolle Beleuchtung im Untersuchungsraum entspannt die Patienten und reduziert Beklemmungen zum Beispiel in den engen Röhren von CT- und MR-Tomographen. In Deutschland haben sich bereits die ersten Häuser nach einem Konzept von Philips in ein neues Licht setzen lassen. Für viele Klinikmanager ist dieses innovative Angebot ein zeitgemäßes Mittel, um sich im zunehmenden Wettbewerb in der Gesundheitswirtschaft erfolgreich zu positionieren.
„Inzwischen entscheidet fast jeder zweite Patient, wo und wie er sich behandeln lassen will“, weiß Robert Pfarrwaller, Leiter des Unternehmensbereichs Lighting der Philips GmbH. „Für ein Krankenhaus reicht es längst nicht mehr aus, nur auf seine medizinischen Kompetenzen zu setzen.“
Mit der Verknüpfung seiner Licht- und Medizintechnologien hat sich Philips eine Alleinstellung am Markt geschaffen. Jochen Franke, Geschäftsführer der Philips Medizin Systeme GmbH: „Die Umstrukturierung im Gesundheitswesen erfordert neues Denken und Handeln bei allen Beteiligten. Philips beschäftigt sich intensiv mit der Thematik Ambiente in Kliniken und hat bereits auf der weltgrößten Radiologiemesse RSNA in Chicago eine Projektstudie vorgestellt, die klinische Bereiche neu gestaltet und mit Einsatz von Multimedia eine individuell modifizierbare medizinische Erlebniswelt für Kinder wie Erwachsene schafft.“
Die Lichtinszenierung in der Medizin ist somit das erste Element in einer phantasievollen Technologiewelt, die Philips als „Ambient Experience“ marktreif entwickelt und in unterschiedlichen Konfigurationen anbieten wird. Die positive Resonanz auf die jüngst eingeführten Beleuchtungskonzepte signalisiert eine rapide wachsende Bereitschaft vieler Häuser zu einer atmosphärischen Aufwertung ihrer Räume.
Dabei ist die Beleuchtung weit mehr als ein Marketingtool. Neben dem Werbeeffekt hat das Lichtambiente auch medizinisch einen hohen Nutzen. Weniger Stress durch beruhigendes Licht reduziert die Angst und vermindert somit Fehlmessungen. Eine These, die auch von Professor Peter Ostendorf, Initiator des neuen Zentrums für Präventivmedizin am Marienkrankenhaus Hamburg, bestätigt wird: „Besonders bei Menschen mit Raumangst konnten wir den sonst erforderlichen Einsatz von Beruhigungsmitteln deutlich vermindern.“ Philips hat in diesem Haus den Raum für Kernspindiagnostik (MRT) erstmals mit einer dynamischen LED-Beleuchtung konzipiert, die über 60.000 verschiedene Lichtfarben darstellen kann. Motto: Licht statt Valium.
Bundesweit setzen namhafte Häuser bereits auf das innovative Licht- und Gesundheits-Konzept von Philips. Das Brüderkrankenhaus Trier hatte als erste Klinik in Deutschland die vielfältigen Vorteile erkannt und sein neues 64-Kanal-CT von Philips gleich in einem höchst ansprechenden Lichtambiente positioniert. „Die Wirkung ist beeindruckend, das angenehme Licht nimmt vielen Patienten die Angst vor Kernspin- und Computertomographien“, berichtet Prof. Dr. Hans-Peter Busch, Ärztlicher Direktor und gleichzeitig Leiter des Zentrums für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin.
Interessant: Für viele Krankenhäuser bedeutet übrigens die Investition in ansprechende Beleuchtungskonzepte keine zusätzliche Belastung der knappen Budgets. Robert Pfarrwaller: „Die allgemeine Beleuchtung eines Krankenhauses kann bis zu 30 Prozent der Betriebskosten ausmachen. Philips hat ein System entwickelt, das etwa 25 Prozent dieser Ausgaben senken kann. So haben wir beispielsweise bei einem 900-Betten-Haus die Beleuchtungsausgaben um jährlich über 30.000 Euro verringert. Die Ersparnis wird insbesondere durch Prozessoptimierung erzielt. Damit refinanziert sich die Investition in ansprechende Beleuchtungskonzepte recht schnell. Die Ausgaben für mehr Ambiente stecken im wirtschaftlichen Potential des gesamten Lichtmanagements.“
Dynamisches Licht für Wohlfühlambiente Die Grundlage des Lichtkonzepts sind die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die biologischen Einflüsse von Licht auf den Menschen. Eingesetzt werden dynamische Lichtsysteme, bei denen weißes und farbiges Licht unterschiedlich ausbalanciert oder additiv gemischt wird. Bei der Gestaltung von Patientenzimmern sollen harmonische und warme Lichteffekte den Genesungsprozess unterstützen, in Behandlungszimmern darf es dann mit farbigen Lichteffekten ein wenig bunter zugehen, um mit der wunschgemäßen Lichtstimmung des Patienten die Situation zu entspannen. Mit den speziellen Technologien lassen sich quasi auf Knopfdruck unterschiedlichste Lichtstimmungen abrufen.
Modernes Licht spielt auch für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter eine tragende Rolle. Dynamische Lichtsysteme können den Ermüdungsprozess verlangsamen und die Produktivität steigern – ein wesentlicher Punkt beim Drei-Schicht-Betrieb im Krankenhaus. Eine herkömmliche, statische Raumbeleuchtung kann das nicht. Dynamisches Licht ist ein Zeitgeber für die biologische Uhr. Licht wird von der Netzhaut der Augen aufgenommen, über Nervenbahnen ins Gehirn geleitet und dort im Hypothalamus, einer kleinen Region im Zwischenhirn, weiter verarbeitet. Mit Hilfe der Lichtteilchen werden biochemische Stoffe gesteuert, die Körperfunktionen wie Stoffwechsel, Wach-Schlaf-Rhythmus, Blutdruck, Atmung, Hungergefühle und Stimmung kontrollieren. In der dunklen Jahreszeit zum Beispiel leiden viele Menschen unter Depressionen, weil sie nicht genügend Licht bekommen.
Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips – im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" – Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 26 Milliarden Euro im Jahr 2008 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten. Philips erzielte 2008 in Deutschland einen Umsatz von knapp 3,5 Milliarden Euro und beschäftigt hier gut 7.000 Mitarbeiter. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de.
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Prof. Dr. Hans-Peter Busch, Ärztlicher Direktor und gleichzeitig Leiter des Zentrums für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin
Die Grundlage des Lichtkonzepts sind die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die biologischen Einflüsse von Licht auf den Menschen. Eingesetzt werden dynamische Lichtsysteme, bei denen weißes und farbiges Licht unterschiedlich ausbalanciert oder additiv gemischt wird.